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anime Brakebeins Feuilleton 1323362497708

Zum letzten mal in diesem Jahr!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und was darf bei keinem erfolgreichem Jahresabschluss fehlen? Massenhaft unnütze und überflüssige Jahresrückblicke zu jedem auch nur erdenklichem Thema. Und deshalb lade ich den geneigten Leser nun ein mit mir eine Zeitreise zu veranstalten und das Jahr 2011 in all seiner animationstechnischen Pracht erneut am innerem Auge vorbeiziehen zu lassen. Berücksichtigt werden allerdings aus logischen Gründen nur die Werke, welche von mir auch angesehen wurden.

Anfangen wollen wir mit der Winter Season, die ja bekanntlich im Januar startet. Angefangen hat das Jahr mit einer gewaltigen Lachnummer, dem Anime Wandering Son. Eine Geschichte, die zum Nachdenken und Mitfühlen anregen soll, es aber trotzdem nicht über die Tatsache hinaus schafft, mehr zu sein als ein kleiner schwuler Junge. Um einen hochgeschätzten Kritiker zu zitieren: “Ein Typ der mit einen Tutu weinend durch die Gegend läuft. I lol’d.” Mehr als eine Folge dieses Schundes war auch trotz der unfreiwilligen Komik nicht vertretbar und damit der erste Anime des Jahres, der sich in eine kleine ungemütliche Ecke meines Gehirns begeben darf, in dem auch die zu alt gewordenen Lolis gelagert sind, auf dem in Großbuchstaben geschrieben steht: GEDROPPT!

Und zu dieser Liste werden sich noch weitere gesellen, sei es der absolut nicht unterhaltende Freezing Dreck oder der Ohrenblutenverursachende Drecksmüll Dragon Crisis. Erstaunlicherweise allerdings hab ich Rio Rainbowgate bis zum Ende verfolgt, welch kosmische Macht mich dazu zwang, ist auf diesen Zeitraum nicht mehr nachvollziehbar, allerdings möchte ich hier nocheinmal der tapferen Gehirnzellen gedenken, die ihr Leben ließen, als ich versuchte herrauszufinden, was diese Sendung mitteilen möchte…

Aber es war ja nicht alles schlecht im Winter!  Da wäre zum Beispiel die zweite Staffel von Mitsudomoe, die zwar Humortechnisch nachgelassen hat, aber im Gegensatz zur Ersten perverser war. Die Mischung von Perversion und Grundschülern ist übrigens das Erfolgsrezept schlechthin, wenn es darum geht, einen gehaltvollen Anime zu schaffen, der die ganze Familie begeistert! Auch Gosik startete im Winter und hier haben wir einen Anime, der sogar eine vernünftige Story zu bieten hat, was in der heutigen Zeit sicherlich selten der Fall ist. Gänzlich unbedeutend für meine positive Wertung dieses Animes ist selbstverständlich die Tatsache, dass ich an Victorica lecken will. Auch darf ich wohl als einziger krachb00ner hier aus der Reihe tanzen und die auf diesem Blog verbotene und mit 20 Jahren Arbeitslager bestrafte Behauptung aufstellen, dass mir Mahou Shoujo Magika Madoka doch sehr gut gefallen hat. Und bevor sich hier die Selbstschussanlagen lösen, wechselen wir nun das Thema.

In jeder Season gibt es Animes, die in eine Grauzone fallen, diese, die wirklich gut anfangen, nur um dann schneller an Gehalt zu verlieren als ein spanisches Topmodell nach Weihnachten. Im Winter waren das Yumekui Merry und Kore wa Zombie desu ka?. Beide wirklich mit gutem Charakter Design und einer viel versprechenden Handlung angefangen, nur um dann im Einheitsbrei des Mittelmaßes zu versinken…

Doch nach dem harten und bitterkalten Winter folgt stehts ein warmer, wohliger Frühling. Die Blumen fangen an zu blühen, es grünt wo man hinsieht, Schmetterlinge flattern ihre Bahnen und die Vögel kehren aus dem Süden heim und singen den ganzen Tag ihre Lieder. Alles lebt, atmet und turtelt. Liebe liegt in der Luft. ICH HASSE DEN FRÜHLING!

Aber zum Glück gab es im Frühling einen ganzen Haufen an erstklassigen Anime, welche jede Frühlingsdepression heilen können… oder? ….ODER?

So leid es mir tut, aber ich sehe mich in meinem Bildungsauftrag dem Leser gegenüber verpflichtet, hier die ungeschminkte Wahrheit zu verkünden. Von den wirklich massenhaft auf die Welt losgelassenen bewegten Zeichenwerken war gerade einmal eines ansehnlich. Die Rede ist von Deadman Wonderland, es hatte zwar sehr viel mehr ungenutztes Potenzial, welches es durch einen beständig rumweinenden Hauptcharakter zunichte machen musste, ist aber trotzdem noch unterhaltend genug. Der Rest steckt voller Zumutungen. Kämpfer ist keiner Erwähnung auch nur würdig, The World God Only Knows konnte bei weitem nicht an die gute erste Staffel anknüpfen und ermüdete nur beim Ansehen. Genauso stand es auch mit Maria Holic, welches eine weitere nicht würdige Fortsetzung war. A-Channel, genauso wie C (Endloslangername), wurden leider nach ein paar Episoden zu einem besseren Schlafmittel als Chloroform! Und welches Tier mich geritten hat, als ich beschloss, eine Folge Toriko mal anzutasten, das kann ich mir bis heute nicht vorstellen. Man sieht, der Frühling war eine tief traurige Zeit, jeder normal denkende Mensch hätte hier nun lägst zum Strick gegriffen und sich am nächsten Dachbalken erhängt. Doch zum Glück gab es Rettung! In Form zweier genialer Anime Serien konnte die Frühjahresdepression vollständig besiegt werden! Die Rede ist hier von Steins;Gate und Nichijou, beides geniale Animationswerke, welche wirklich ein Jeder gesehen haben muss! Sei es die nervenzerreißende Spannung bei Steins;Gate, welche jede Folge mit einem Cliffhanger beendete, der die Anspannung auf die nächste Folge ins Unermessliche steigerte. Oder Nichijou, welches auf einem anderem Feld glänzte. Ich denke, noch nie hat ein Anime so dermaßen viele Todesopfer gefordert, wie Nichijou, denn das durchschnittliche menschliche Zwerchfell hat eine Belanstungsgrenze. Nichijou hingegen mit dem einzigartigen und verdammt gutem Humor, schaffte es, diese Belastungsgrenze um ein vielfaches zu überschreiten. Solch wahrhaft zum Totlachen bringende Comedy müsste laut Genfer Konvention eigentlich verboten sein, doch jeder grausame Tod wäre entschädigt bei der Menge an Freude, welche diese Sendung auslöst! Ein Glück, dass diese beiden Serien sogar noch den ganzen Sommer lang weiter liefen!

Und dies war nun mein Stichwort, Sommer! Normalerweise Heiß und Schwitzig und BÄH! Dieses Jahr hingegen erfrischend kühl und verregnet. FUCK YEAH! Allerdings Animationstechnisch nicht sehr ergiebig… Ein Glück, dass mich den gesamten Sommer über kosmische Einflüsse, welche durch führende Wissenschaftsteams der gesamten Welt noch nicht eingehend erklärt werden können und deshalb nur unter der vagen Sammelbezeichnung “Real Life” geführt werden können, davon abhielten, meine Zeit dem exzessiven Anime Konsum zu widmen. Allerdings hatte die Season wirklich nicht viel zu bieten, so dass nach dem Aussortieren der unansehnlichen Anime nur eine Serie übrig blieb, die es vermochte, mich zu befriedigen. Und wenn ich von befriedigen rede, dann meine ich damit, es sind Lolis involviert. Welcher Anime hatte dieses Jahr wohl die besten Lolis? Natürlich Ro-Kyu-Bu! Grundschülerrinnen in Smexy Posen, die auch noch Basketball spielen? Zwar warnen medizinische Studien vor der akuten Diabetesgefahr, welche von dieser Sendung ausgeht, aber ein Mann muss Opfer bringen! Und Ro-Kyu-Bu ist jedes Opfer wert! Ro-Kyu-Bu, Steins;Gate und Nichijou, das ist der Stoff, der einen durch jeden Sommer bringt!

Wenn denn nun die Tage kürzer werden und der Herbst sein buntes Kleid übers Land legt, die Nächte kühl, die Tage windig, ja dann ist das halbe Jahr bereits vorbei. Doch die Herbst Season ist zugleich die letzte Season des Jahres und so lasse ich in diesen natürlich vollkommen objektiven und meinungsfreien Jahresrückblick bereits die Vorabwertungen der noch laufenden Anime einfließen. Die Herbstseason hat wirklich ein paar richtig gute Perlen dabei. Seien es klassische Shounen nur in gut wie Hunter x Hunter, Komödiendiamanten wie Majikoi oder Working’!!, oder eine der wohl besten Action Anime jemals: Mirai Nikki. Lediglich Bandai schafft es, einen Strich durch diese von meiner Seite aus erstklassige Season zu ziehen, mit ihrem absurden Versuch, die Gundam-Kuh bis auf den letzten Tropfen Milch zu melken… Gundam Age verdient das Gundam im Titel  garnicht! Aber hier ist kein Platz für soetwas, dafür gibt es andere Stellen… Zum Beispiel die Stellen mit den Brandwunden an den Bandai Mitarbeitern, die für Gundam Age verantwortlich sind, sobald ich sie aufgespürt und mir vorgeknöpft habe!

Summa Sumarum betrachtet kann man das vergangene Jahr doch als durchaus erfolgreich betrachten, was im Endeffekt das Wichtigste ist. Am Ende folgt noch eine kurze Liste der Anime, welche mir besonders prägend in Erinnerung geblieben sind, sei es im Guten oder im Schlechten.

Die schlechtesten  Anime die 2011 auf uns erbrochen hat

3. Ao no Exorcist

2. Wandering Son

1. Dog Days (Bis dato keine Erwähnung gefunden, da erfolgreich verdrängt! Wie kann eine Serie, die soviel Potenzial bietet wie Nanoha-Designer und Nekomimi, nur zu solch einem Dünnschiss verkommen?)

Die Top 3 der besten Anime 2011

3. Steins;Gate

2. Nichijou

1. Mirai Nikki

In diesem Sinne hoffe ich, dass 2012 ebenfalls ein sehr erfolgreiches Jahr für den Freund der bewegten Zeichnungen wird, und wünsche schon Vorweg einen Guten Rutsch in das Jahr 2012, welches als das Jahr, in dem Katawa Shoujo endlich erscheinen wird, in die Geschichtsbücher eingehen will!





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Ein Kommentar zu “Brakebeins Feuilleton”

  1. Sasumotu says:

    ICH HASSE DEN FRÜHLING!

    Oh shi-! I LOL’d so hard…

    Ich muss sagen, dieses Jahr war wirklich nicht ergiebig und wenn ich mal meine Bewertungen für das Jahr so durchgehe, gibt es nur ein Anime, der eine 9/10 letztendlich bekommen hat. Alles andere liegt drunter oder weit drunter.