Anime zum Anfassen: Jibril


Weiter geht es mit den Figuren. Diese Woche gibt es Jibril (mit einer kleinen Shiro) und einer der größten Base, die ich bisher habe. Jibril ist mit eine meiner Lieblingscharaktere aus No Game No Life und so konnte ich dieser Figur nicht widerstehen. Neben der eigentlichen Figur gibt es für Jibril noch ein weiteres (böses) Gesicht und einen Totenkopf, den sie in der Hand halten kann. Ich bevorzuge allerdings die Kombination mit ihrem „euphorischen“ Gesichtsausdruck und dem Buch.

Eckdaten:

Titel: No Game No Life – Jibril – Shiro – 1/7
Erscheinungsdatum: 28.08.2017
Höhe: 13cm
Scale: 1/7
Hersteller: Phat
Kategorie: Prepainted
Material: ABS, PVC
Herkunft: No Game No Life
Charakter: Jirbil, Shiro
Neupreis: 16,800 Yen (~128 Euro)

Klicken und ziehen zum drehen.

Ein weiteres mal kann ich hier leider kein Bild der Verpackung liefern. Kurz nach meinem Umzug waren master117 und Kajiri bei mir um alle Figuren aufzubauen und in Vitrinen zu verfrachten. Dabei kamen auch alle Verpackungen direkt auf den Dachboden. Übermäßige Faulheit meinerseits sorgt auch dafür, dass die dort bleiben und nicht extra für ein paar Fotos wieder runter kommen. Ich gelobe Besserung für etwaige Neuanschaffungen.

Werfen wir zu Anfang mal einen Blick auf die kleine Shiro. Diese kann recht frei auf den Büchern platziert werden und fühlt sich fast überall wohl. Allerdings sitzt sie nicht 100%ig sicher und neigt dazu bei kleinen Erschütterungen doch auch mal noch vorne zu fallen und sich von der Base zu stürzen. Auch wenn sie eine nette Dreingabe ist, ist sie nicht vor Kritik geschützt: Bei ihren Haaren fallen doch schon kleine Unreinheiten auf und gerade der Ansatz mancher Haarsträhnen wirkt doch sehr aufgeklebt. Ihr Gesichtsausdruck hingegen passt dafür hervorragend zu Jibrils euphorischem Ausdruck und wie sie sich nun einmal verhält, wenn sie Zugang zu Büchern hat.

Phat hat meistens ein recht gutes Design bei Figuren, hier und dort aber teilweise ein paar kleine Fehler bei der Verarbeitung. So leider auch bei Jibril der Fall. Vor allem an den Haaren erkennt man doch auch hier wieder leichte Unreinheiten. Ein anderes Problem sind ihre Flügel, zu denen ich gleich noch einmal kommen werde. Wenn man mal davon absieht, sieht Jibril wirklich gut aus und ist als Figur ein echter Hingucker. Ihre Tattoos sind gut gelungen und auch wenn ihre Pose nun nicht gerade etwas besonderes ist, passt hier doch alles gut zusammen: Die Base, die sitzende Haltung und natürlich die ganzen Bücher.

Etwas schade finde ich hier die Montage ihres Heiligenscheins. Dieser wird ihr in den Kopf gesteckt und somit kann man sie schlechte ohne ihn aufstellen, da ihr sonst ein Loch im Kopf klaffen würde. Wäre als Variation ganz nett gewesen, wenn man sie auch ohne diesen aufstellen könnte. Dies ist aber letztendlich Meckern auf hohem Niveau, da er so oder so zu ihr gehört und sie mit ihm auch besser aussieht.

Die Flügel sind Jibrils größte Problemzone. Hier wurde doch sehr unsauber gearbeitet und es gibt viele Stellen, an denen die Übergänge sehr unschön sind, kleine Rillen entstanden sind oder sogar noch Überreste vom Material vorhanden sind. Was das angeht, hat die Qualitätskontrolle wohl ihre Schicht verschlafen. Selbst was Phat angeht, bin ich da doch deutlich bessere Verarbeitung gewöhnt.

Fazit:

Ich bin ein Fan von Jibril und daher stand für mich der Kauf dieser Figur so oder so fest. Auf den ersten Blick sieht sie auch wirklich gut aus und macht sich wunderbar in einer Vitrine (auch wenn sie eine ganze Ebene für sich alleine braucht). Was die Verarbeitung angeht, bin ich aber doch gerade bei den Flügeln doch enttäuscht. In dem Bereich haben selbst aktuelle Prize-Figuren bessere Qualität. So etwas bin ich eigentlich nicht von Phat gewohnt. Trotzdem sieht sie aber einfach gut aus und auch wenn ich mich doch etwas über die Fehler ärgere… würde ich sie wohl selbst mit dem Wissen kaufen, wenn ich sie noch nicht hätte.

2 Kommentare zu “Anime zum Anfassen: Jibril

  1. Die Figur sieht wirklich interessant aus. Viel interessanter finde ich aber das sich drehende Bild! Das sind so um die 40 Bilder, die hintereinander abgespielt werden, oder? Wahnsinn, was da für eine Arbeit hinter steckt. Auch toll, dass ich das Bild anfassen und selbst drehen kann. WordPress Plugin oder etwas selbst entwickeltes?

    • Teil teils. Zum Abspielen der Bilder nutze ich tatsächlich ein WordPress Plugin: https://wordpress.org/plugins/wp-reel/
      Du hat es übrigens genau getroffen: Es sind tatsächlich 40 Einzelbilder. Das erstellen der Fotos erfordert aber zum Glück nicht (mehr) viel Arbeit.

      Um mir hier die Arbeit zu erleichtern, habe ich zusammen mit stalker an einem kleinen Projekt gearbeitet: Eine Drehplattform mit einem Stepmotor, Arduino und einer kleinen Basisstation mit Anzeige. Hier kann man bequem einstellen, in wie viele Bilder eine Umdrehung aufgeteilt werden soll. Selbst die Kamera kann man daran anschließen und diese wird dann selbstständig ausgelöst. Ich brauche hier an sich nur die Kamera einmal einstellen und eine Figur auf die Plattform stellen. Der Rest läuft dann automatisch.

      Bei mehr Interesse daran, kann ich mal ein kleines „Hinter den Kulissen“ dazu schreiben.

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