[Quickread] The Master of Ragnarok & Blesser of Einherjar


Titel: The Master of Ragnarok & Blesser of Einherjar (Hyakuren no Haou to Seiyaku no Valkyria)
Autor: Takayama Seiichi
Illustrator: Yukisan
Genre: Fantasy, Harem
Volumes: 1 bisher übersetzt
Premiere:31. Juli 2013

Story:
Some urban legends are best left untested! Yuuto Suou gets more than he bargained for when he joins his childhood friend Mitsuki Shimoya in testing out an urban legend. When he uses his phone to take a picture of himself with the local shrine’s divine mirror, he is whisked off into another world—one heavily steeped in the lore of the old Norse myths.

Using his knowledge gained from school and from his solar-powered smartphone, he has the chance to bring the Wolf Clan, the same people who cared for him, to prominence, all while earning the adoration of a group of magic-wielding warrior maidens known as the Einherjar.

In den letzten Wochen, wobei schon eher Monaten, verschlinge ich quasi eine Light Novel nach der anderen. An sich gibt es bereits einen ganzen Berg an Quickreads, die ich schreiben könnte. Um den Berg nun wenigstens mal ein bisschen in Angriff zu nehmen, gibt es heute einen kleinen Blick auf die jüngste Novel, die ich mir vorgenommen hatte. The Master of Ragnarok & Blesser of Einherjar erscheint seit Januar Stück für Stück bei J-Novel Club auf englisch und vor kurzem ist dann auch das komplette E-Book des ersten Band erschien. Da ich ungern Stückweise lese, warte ich bei so etwas immer auf das erscheinen des kompletten E-Books. Um es kurz zu sagen: In diesem Fall hätte ich mir die Wartezeit schenken können. Das erste Kapitel reichte eigentlich schon um mir einen Eindruck von der Light Novel zu verschaffen und ich hätte meinen Instinkten folgen und die Novel direkt dort abbrechen sollen. Die Handlung entspringt mal wieder dem Isekai Genre und bringt absolut nichts neues in den Pool dieser Geschichten. Der komplette Aufbau wirkt recht stümperhaft. Die Charaktere werden von Ereignis zu Ereignis getrieben, ohne auch nur irgend eine Form von Entwicklung durchzumachen. Worldbuilding scheint dem Autor ein Fremdwort zu sein. Zwar werden hier und dort mal Dinge am Rand erwähnt, wirkliche Tiefe um diese Welt besser zu verstehen und sich einen ordentlichen Eindruck davon zu vermachen, gibt es allerdings nicht. Jegliche Tiefe vermisst man leider auch bei den Charakteren und somit gibt es hier das recht anspruchslose Harem-Setting. Der Protagonist verdient diesen Harem allerdings keinesfalls. So beziehen sich seine Verdienste doch vorwiegend darauf zu jammern, dass er mit der Welt nicht klar kommt und darauf Wikipedia-Wissen wild in der Gegend zu verteilen um die technologisch rückständige Welt auf Vordermann zu bringen. Der Spannungsbogen, der hier wohl versucht wurde zu spannen, scheitert leider dank dem Fehlen des Bogens, Schnur und irgend etwas, was jegliche Spannung aufbauen könnte. Der erste Band war somit keinesfalls überzeugend und damit ist The Master of Ragnarok & Blesser of Einherjar bisher eine Light Novel Serie, die ich so nicht empfehlen kann.

Wertung:

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