Fazit der Winter Season 2017/2018


Ebenso wie die Umfrage, ist auch mein Fazit dieses Mal reichlich spät dran. Pünktlichkeit wird hier aber ja eh gerne mal klein geschrieben und somit fällt das ja gar nicht weiter auf. Wie beim letzten Mal auch werde ich mich hier wieder aufs Wesentliche beschränken und alles schnell und kurz über die Bühne bringen. Es gab wieder einige Shows in der Season und in viele habe ich auch wieder einen Blick geworfen. Ganz frei von Ausschuss war die Season natürlich wieder einmal nicht.

Den Anfang mache ich wie immer mit den Serien, bei denen ich nicht einmal 3 Episoden ausgehalten und sie ziemlich zu beginn abgebrochen habe.

Der Ausschuss:

  • Grancrest Senki
  • Toji no Miko
  • Miira no Kaikata
  • Ramen Daisuki Koizumi-san
  • Takunomi.

Und nun die Serien, bei denen ich ein paar mehr Episoden, wenn nicht sogar alle komplett gesehen habe.

citrus – 6/10

Hier kannte ich schon den Manga, so konnte die Serie wenig überraschendes bieten. Es war aber nett die ganzen Charaktere mal animiert zu sehen. Insgesamt hatte ich aber das Gefühl, dass die Serie den Charme des Manga nicht richtig umsetzen konnte.

Dagashi Kashi 2 – 5/10

Für mich konnte die Serie nicht an die erste Staffel heran reichen. Sie litt für mich stark unter der reduzierten Zeit pro Episode und auch die Animationen waren irgendwie nicht auf dem Level der ersten Staffel. Mir fehlte hier auch ein bisschen das Flair.

Darling in the FranXX – 6/10

Fing alles mal ganz gut an, aber wie auch schon in den Miniviews erwähnt, war es letztendlich nicht das, was ich von der Serie erwartet habe, noch das, was ich irgendwie sehen wollte. Letztendlich zu viel personenbezogenes Drama für meinen Geschmack.

Death March kara Hajimaru Isekai Kyousoukyoku – 6/10

Als Fan der Light Novel war der Anime doch etwas enttäuschend für mich. Zum einen war es schön die ganzen Charaktere nun einmal animiert zu sehen, auf der anderen Seite war das Pacing der Serie absolut grausig und die Umsetzung wird der Light Novel nicht einmal annähernd gerecht.

Hakumei to Mikochi – 5/10

Zwar eine Comfy-Show und damit normalerweise genau mein Fall. Allerdings konnte mich die Serie nie wirklich überzeugen und wurde mit der Zeit doch immer langweiliger. Selbst für eine Comfy-Show passierte dann doch irgendwie zu wenig. Vorzeitig abgebrochen.

Karakai Jouzu no Takagi-san – 5/10

Ein weiterer Titel wo ich mit dem Quell-Material bereits vertraut war. Bereits im Quickview dazu habe ich geäußert, dass ich nicht wirklich von der Umsetzung überzeugt bin und dies bliebt auch bis zum Ende bestehen.

Mitsuboshi Colors – 6/10

Anime mit diesen Genre gab es bereits einige und hier wurde definitiv das Rad nicht neu erfunden. Leider schafft es die Serie dann auch nicht in irgend einem Punkt voll zu überzeugen und ist somit gerade einmal eine mittelmäßige Comedy-Serie.

Märchen Mädchen – 5/10

Angezogen von den Artworks von Kantoku hatte ich außer gutes Charakterdesign keine wirklich hohen Erwartungen an die Serie. Dies wurde dann auch noch bestätigt, da die Serie neben ein paar netten Charakteren (und deren Design) nicht wirklich etwas zu bieten.

Overlord II – 8/10

Eine gute Fortsetzung der Serie und eine brauchbare Adaption der Light Novel. Brauchbar nur, weil das Pacing teilweise doch etwas komisch war. Trotzdem definitiv eine der unterhaltsamsten Serien der Season und zum Glück folgt da auch noch mehr.

Pop Team Epic – 5/10

Während die ersten paar Episoden noch ganz nett waren mit ihrem unorthodoxen Humor, wurde es dann irgendwann doch zu viel. Man muss alles in einem angebrachten Maß genießen und hier wurde es irgendwann dann einfach zu viel. Der Spaß an der Serie wich einem müden Lächeln.

Ryuuou no Oshigoto! – 7/10

Von Shogi habe ich keine Ahnung und die Serie hat beim Verständnis nicht einmal annähernd geholfen. Dafür waren die Charaktere aber sehr unterhaltend und auch wenn ich nichts wirklich Verstanden habe die Matches sehr unterhaltend.

Slow Start – 7/10

Eine nette Comfy-Show in der Season. Leider war gerade die Protagonistin die langweiligste Charakterin von allen und ich habe mehr die Zeit mit allen anderen Charakteren genossen. Eiko und das Geplänkel mit der Lehrerin war einfach super.

Sora yori mo Tooi Basho – 7/10

Insgesamt war es eine durchweg gute Serie, bei mir trotzdem irgendwie das gewisse etwas gefehlt hat. Obwohl alle Charaktere echt nett waren und auch die Dynamik zwischen ihnen echt gut war, konnte mich das doch etwas abstruse Setting und die Serie an sich nicht voll und ganz überzeugen.

Violet Evergarden – 4/10

Ah ja… der typische KyoAni Anime. „Extrem gute“ Animationen, sprich einmal der komplette Filterkatalog über die Animationen geknallt mit einer halbgaren Handlung. Ich hab hier nicht wirklich viel erwartet und etwa das habe ich dann auch hier bekommen. Nichts, was mich überzeugen konnte. Gerade mal die halbe Serie hab ich geschafft, dann hatte ich keinen Bock mir das Elend weiter anzusehen. Warum schaue ich KyoAni Shows überhaupt noch.

Yuru Camp△ – 10/10

Recht offensichtlich war dies für mich der Anime der Season und es wird recht schwer werden dies in nächster Zeit zu toppen. Die Charaktere, die Hintergründe, die Musik… es war einfach alles so gut… und so entspannend. Zeit sich ein Zelt zu kaufen und für ein Rewatch an den nächsten See zu verziehen.


Das war’s dann auch schon wieder mit meinem Fazit. Auch hier wieder die Devise: Besser spät als nie. Was die Serien angeht, so war die Season doch aus meiner Sicht recht schwach auf der Brust und es gab nur wenige gute Titel. Umso stärker stach dann aber für mich Yuru Camp△ hervor. Den Anime hätte man nur besser machen können, indem man direkt am Ende die nächste Staffel angekündigt hätte.

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