Fazit der Fall Season 2018


Und da sind wir wieder: Wieder eine Season vorbei und damit auch wieder Zeit für ein kleines Fazit. Mit der nicht so wirklich berauschenden Season und der hinzu kommenden Weihnachtszeit, hatte ich mal wieder Zeit eine Light Novel nach der anderen zu lesen. Aber nun soll es sich ja um das Thema Anime drehen. Eine Umfrage zu dem Thema läuft auch bereits und hier folgt nun auch direkt meine Meinung zu der Season. Dieses Mal gab es auch wieder (wenige) Serien, bei denen ich nicht einmal 3 Episoden geschafft habe.

Der Ausschuss:

  • CONCEPTION
  • Ore ga Suki nano wa Imouto dakedo Imouto ja Nai

Und nun geht es alphabetisch weiter:

Beelzebub-jou no Okinimesu mama. – 5/10

Sah erst aus, wie eine recht fluffy Slice of Life Serie, schaffte es dann aber nicht den schmalen Grad zwischen Comfy und Langeweile zu wandern und rutschte leider komplett in die zweite Kategorie ab. Hinzu kommen dann noch die Charaktere, die auch nicht wirklich überzeugen konnten. Daher habe ich dann auch nur 3 Episoden durchgehalten.

Goblin Slayer – 8/10

Wohl einer meiner Favoriten für die Season. Eine gute Umsetzung der Light Novel und White Fox hat hier wirklich gute Arbeit abgeliefert. Leider wurden dann aber doch ein paar interessante Stellen der Light Novel weggelassen und auch die Reihenfolge der Arcs geändert. Trotzdem eine Serie, die man in der Season echt auf dem Schirm gehabt haben sollte. Die Charaktere sind super und wieder schön zu sehen, dass das „Abenteuerer sein“ nicht nur seine guten Seiten hat und wenn man nicht aufpasst auch der kleinste Gegner einem zum Verhängnis werden kann.

Irozuku Sekai no Ashita kara – 6/10

Hier hat P.A. Works meiner Meinung nach noch einmal gezeigt, dass sie wirklich schick aussehende Anime produzieren können. Allerdings war’s das dann auch, was für diesen Anime spricht. Die Handlung ist langweilig, mit den Charakteren wird man nicht wirklich warm und die Protagonistin ist einfach nur nervig mit ihrer Art. Hier war dann auch noch 5 Episoden Schluss für mich.

Jingai-san no Yome – 4/10

Hatte die Hoffnung auf Monster Girls und bekam reverse-zwangs-Hochzeit mit komischen Monstern. Hinzu kommt auch noch, dass keiner der Charaktere nun wirklich sympathisch war. Ende nach 5 Episoden. (Wie auch immer ich hier 5 Episoden geschafft habe.)

JoJo no Kimyou na Bouken: Ougon no Kaze – 5/10

Ich hatte mir vorgenommen es doch noch einmal mit JoJo zu versuchen. Nach der zweiten Staffel konnte mich die Serie irgendwie nicht so richtig begeistert, dem neuen Arc wollte ich aber noch einmal eine Chance geben. Leider ist es aber dabei geblieben, dass die Serie irgendwie gar keinen Reiz mehr für mich darstellt und sie mich auch absolut nicht unterhalten kann. Keiner der Charaktere ist auch nur ansatzweise sympathisch und die ganzen over-the-top Darstellungen wirken für mich auch nicht richtig. So habe ich wieder nach 4 Episoden die Reißleine gezogen.

Tensei Shitara Slime Datta Ken – 9/10

Mein klarer Favorit in der Season. Die Light Novel hat mir schon echt gut gefallen und letztendlich habe ich auch noch die abgeschlossene Web Novel gelesen. Die Story nun aber animiert zu sehen, setzt dem Ganzen noch einmal einen drauf. Das Pacing ist hier hervorragend gelungen und Rimuru als Charakter ist einfach wunderbar. Dieser gute Eindruck ist aber auch der Synchronsprecherin zu verdanken, die mit Rimuru einen echt verdammt guten Job macht. Einzig allein die Animationen von 8bit hätten an manchen Stellen ruhig noch ein bisschen besser sein können, aber ansonsten habe ich echt nichts an der Serie auszusetzen.

Tonari no Kyuuketsuki-san – 6/10

Nette kleine Slice of Life Comedy Serie für zwischendurch, die aber auch durchaus ihre Hänger hat. Nicht alle Gags zünden hier und manche Szenen sind auch einfach nur langweilig. Aber die Animationen sind für so eine Serie passend und die Charaktere sind sympathisch. Ganz nett, mehr aber auch nicht.

Seishun Buta Yarou wa Bunny Girl-senpai no Yume wo Minai – 9/10

Hätte es in der Season Slime-Bro nicht gegeben, wäre dies wohl mein Favorit geworden. Da ich mich vorher mit dem Quellmaterial nicht beschäftigt hatte und nur den Namen und das Artwork für die Serie kannte, waren meine Erwartungen hier doch eher erstmal verhalten. Recht schnell entpuppte sich die Serie aber dann doch als ein verdammt guter Titel. Sehr guter und sympathischer Cast, gute Story, wunderbare Charakterinteraktionen und ein ganzes Buch an klasse Dialogen. Hinzu kommen dann noch die ansehnlichen Animationen und mit Sakuta ein brauchbarer Protagonist, so solide, wie man ihn schon lange nicht mehr in so einem Anime gesehen hat. Die Serie war einfach wunderbar und ich freue mich auf den Film.

SSSS.GRIDMAN – 5/10

Angezogen von Studio Trigger hatte ich vor der Ausstrahlung irgendwie Interesse an der Serie gefunden; trotz dem drohenden Mecha-Genre. Allerdings konnte mich SSSS.GRIDMAN dann in keinem Punkt so wirklich überzeugen. Die Animationen waren gut und ich mochte das Charakterdesign von Rikka. Das war’s dann aber auch irgendwie schon, was mir an der Serie gefallen hat. Die Story hat mich nun nicht wirklich umgehauen und der ganze Kram rund um Gridman hat mir auch nicht wirklich zugesagt. Vielleicht bin ich auch einfach die falsche Zielgruppe für so eine Serie.

Sword Art Online: Alicization – 7/10

Im Alicization Arc bin ich damals aus der Light Novel ausgestiegen. Irgendwie hatte mir darin die ganze Prämisse nicht zugesagt. Allerdings muss ich sagen, dass ich es nun animiert gar nicht mal so schlecht finde. Eugeo ist ein guter Sidekick zu Kirito und man bekommt bisher angenehm wenig von Asuna zu sehen. Die Action ist gut animiert und auch der Soundtrack ist wieder ordentlich. Alles in allem ein durchaus solider SAO Anime.

Toaru Majutsu no Index III – 6/10

Als Fan von Misaka musste ich der Serie natürlich noch eine Chance geben. Die zweite Staffel hatte mir schon nicht so zugesagt aber einen Versuch konnte ich ja noch einmal wagen. Nachträglich betrachtet hätte ich mir den Versuch auch sparen können. Ich mag Touma als Protagonisten einfach nicht und Index fand ich schon immer ätzend. Hinzu kommt dann auch noch, dass bereits die ersten Episoden einen sehr gerushten Eindruck gemacht haben. Nach 4 Episoden hatte ich dann auch schon wieder die Schnauze voll.

Uchi no Maid ga Uzasugiru – 4/10

Ich hatte hier Hoffnung auf eine nette Slice of Life Serie mit sympathischen Charakteren, aber irgendwie habe ich davon hier nichts zu sehen bekommen. Die Gags sind nur recht selten wirklich brauchbar und wiederholen sich auch immer wieder nach Schema F. Die Charaktere sind bereits nach den ersten paar Minuten einfach nur noch nervig. Einzig allein die Animationen von Doga Kobo waren ok. Trotzdem bin ich hier doch recht enttäuscht. Bisher hatte ich mit Shows von Doga Kobo aus diesem Genre eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht, aber diese Serie war einfach nur enttäuschend. Nach 4 Episoden habe ich dann auch Uchi no Maid ga Uzasugiru abgebrochen.

Yagate Kimi ni Naru – 7/10

Netter Yuri Anime, der sich aber leider immer wieder in seiner eigenen Story verlaufen hat. Die Charaktere waren sympathisch und auch das Setting hat mir gefallen. Allerdings fehlte hier irgendwie der richtige Fortschritt zwischen den Charakteren in den einzelnen Episoden um wirklich am Ball zu bleiben. So rutschte die Serie doch immer wieder bei mir in Vergessenheit. Aber da man bei Yuri-Titeln nicht wirklich wählerisch sein darf, war Yagate Kimi ni Naru doch recht brauchbar. Immerhin gab es doch ein paar echt gute Momente zwischen den beiden.

Zombie Land Saga – 7/10

Zombie Land Saga überzeugte die Season wohl mit der absurdesten Story. Zombies die nun auf einmal eine Idol Gruppe darstellen sollen. Angeführt von einem Producer, der besser hätte nicht dargestellt werden konnte. Die Charaktere waren eigentlich alle super und kleine Dramen innerhalb der Gruppe wurden zum Glück immer recht schnell aufgelöst. Auch die Comedy war hier echt gut und was die Animationen angeht hat Mappa gute Arbeit geleistet, sich aber wohl auch nicht hierfür überarbeiten müssen. Zwischendurch hatte ich nur das Gefühl, dass die Serie selbst nicht genau wusste, was nun der Plan ist und den Faden verloren hat. Eine durchaus brauchbare Serie, die aber sicherlich nicht für jeden etwas ist.


Und damit ist mein Fazit für die Season auch schon wieder vorbei. Wirklich überzeugen konnten mich dieses mal leider nur wenige Serien und dafür habe ich doch recht viel wieder abgebrochen. Deutlich mehr, als in der vorhergehenden Summer Season. Aber genug zur Fall Season. Diese ist nun vorbei und die Winter Season hat begonnen. Zeit nach vorne zu blicken!

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